Die frühere Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt ist in Kolumbien nach fast sechseinhalb Jahren Geiselhaft bei den linken FARC-Rebellen durch einen spektakulären Trick des Militärs befreit worden. Die Rebellen hätten ihre im Südwesten des Landes festgehaltenen Geiseln in einem gemieteten zivilen Hubschrauber transportieren wollen, sagte Verteidigungsminister Juan Manuel Santos. Tatsächlich habe es sich aber um eine Maschine der Streitkräfte gehandelt. Die Ex-Geiseln seien in guter Verfassung.

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Nelson Mandela

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happy birthday!

Ein Mensch, der anderen die Freiheit raubt, ist ein Gefangener des Hasses, er ist eingesperrt hinter den Gittern von Vorurteil und Engstirnigkeit. Ich bin nicht wahrhaft frei, wenn ich einem anderen die Freiheit nehme … Der Unterdrücker und der Unterdrückte sind gleichermaßen ihrer Menschlichkeit beraubt.

Nelson Mandela (geb. am 27. Juni 1918)

Aber lange hatte Nelson Mandela zum Chaos im Nachbarland Simbabwe geschwiegen. Doch jetzt hat der Friedensnobelpreisträger aus Südafrika erstmals Kritik an Robert Mugabe geübt. Zudem rücken erste afrikanische Staaten jetzt angesichts der Gewalt gegen die Opposition von Simbabwes Machthaber ab.

Quelle



Simon Mann könnte perfekt als Ingenieur, Mitarbeiter einer Firma oder als ein Intellektueller gelten der ganz normal durch Afrika reist. Bei seinem Anblick würde niemand darauf schließen dass wir es mit einem der größten Söldner der 90er Jahre zu tun haben der sich nun wegen eines Putschversuchs in Äquatorialguinea vor Gericht verantworten muss - seine Hintermänner kamen aus Wirtschaft und Politik, u.a. Sir Mark Thatcher, Sohn der “eisernen Lady” Margaret.

Mann war ein ehemaliger britischer Elite Offizier, studierte in Eton und Sandhurst, der sich zusammen mit seinem Partner Tony Bunckingham in „Geschäfte“ in Angola einließ: der Block 4 war eine der ersten Konzessionen an einem Ort, den die Guerrilla Gruppe UNITA kontrollierte, Freischärler und Verbrecher im Diamantenschmuggel. Bunckingham musste damals 20.000 Dollars pro Tag in „Sicherheit“ investieren, die Angolaner hatten dem nichts entgegenzusetzen.
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Im Herbst 1970 wurde Salvador Allende als erster demokratisch gewählter Sozialist der Welt Staatspräsident in Chile. Sein Versuch Chile auf demokratischem Weg in eine sozialistische Gesellschaft zu verwandeln scheiterte bereits nach drei Jahren.

Am 11. September 1973 erschoss ein Militärkommando Präsident Allende. Um sechs Uhr morgens hatte das Oberkommando der chilenischen Streitkräfte rund 100 000 Mann mobilisiert und einen Großangriff auf die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Zentren des Landes eröffnet.

So lauteten die Nachrichten…und die nun folgende Diktatur Pinochets knechtete das Land 17 Jahre.

Und so schrieb es Gabriel García Márquez:
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Nachdem G.W. Bush auf seiner Abschiedsreise durch Europa wieder einmal an jeder Haltestelle für eine härtere Gangart gegenüber dem Iran wirbt erinnerte ich mich wieder daran dass erst vor etwa einer Woche Lula da Silva seinen Plan zum Bau eines atomaren U-Bootes bestätigte.

Es ist ja nichts Neues dass Brasilien bereits seit Jahren über die Technologie der Urananreicherung verfügt und bereits zwei AKW´s betreibt – auch wenn diese nicht gerade rentabel sind. Umso erstaunlicher ist es also dass davon nicht viel Aufsehen gemacht wird.

Und Pläne für den Bau eines nuklear angetriebenen U-Bootes sind auch nicht mehr so ganz neu, doch immer wieder in der berühmten Schublade verschwunden. Aber auf Grund des Fundes eines angeblich immensen Erdölfeldes vor der Küste Brasiliens scheint sich das Land nun aufrüsten zu wollen.

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Wenn man etwas haben will was einem nicht gehört könnte man es sich ja schlichtweg aneignen, aber das wäre doch ziemlich plump und moralisch verwerflich . Also muss zunächst einmal ein Plan, ein Ablenkungsmanöver her um damit allen glaubhaft zu machen man handle im Wohle der Allgemeinheit, es gehe um Frieden und Freiheit, etc.pp.

Erster Schritt: ER ist ein Diktator! – Aber wenn er doch schon mehrmals auf demokratische Weise gewählt wurde reicht das natürlich nicht aus, schärfere Geschütze müssen aufgefahren werden.
Zweiter Schritt: ER rüstet auf, ER bewaffnet sich bis auf die Zähne und ist dann somit doch eine Gefahr für die gesamte Region, logisch oder? Nur hat ER eigentlich keinen seiner Nachbarn bedroht, im Gegenteil, ER nennt sie seine “bolivarianischen Brüder“ – so ein Mist aber auch, also…
Dritter Schritt: Er ist ein Terrorist! – das ist spätestens seit dem 9/11 die sicherste Methode um „entschuldigt“ an das heran zu kommen was man haben will.

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Das Medienspektakel um die Kandidaten für die nächste US-Präsidentschaft ist voll im Gange, Millionenbeträge kostend, man kämpft und trickst was das Zeug hält. Denn es geht ja schließlich um den Einzug ins Weis(s)e Haus, vergleichbar mit dem Olymp, Sitz des allmächtigen Zeus. Und da es schon so ist, dass wenn die Wallstreet niest die gesamte restliche Welt einen Schnupfen bekommt, ist somit auch aus politischer Sicht Lateinamerika davon betroffen. Und da es in dieser Region außer reichlich Rohstoff auch einige aufmüpfige Querdenker gibt, kommt es auch zu entsprechenden Statements seitens der Kandidaten.

Allen voran in Richtung Kuba, diesem ewigen Dorn im US-Auge, und natürlich dieser “Linksruck” in der gesamten Region, angeblich unter der “ideologischen Führung” von Hugo Chávez.

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In einem dem lateinamerikanischen Fernsehsender TeleSur zugespielten Video (spanisches Original) hat das Sekretariat der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC-EP) den Tod des obersten Comandante der ältesten und größten Guerrilla Lateinamerikas, Manuel Marulanda, bestätigt.
Wie aus der von Timoleón Jiménez verlesenen Mitteilung hervorgeht, starb Marulanda am vergangenen 26. März nach kurzer Krankheit an den Folgen eines Herzinfarktes in den Armen seiner Lebensgefährtin und umgeben von seiner Leibwache und allen Einheiten, die für seine Sicherheit verantwortlich waren.

Wir haben ihm die Ehren erwiesen, die ein Anführer seiner Größenordnung verdient und ihm ein ehrenvolles Begräbnis gegeben”, heißt es in der Erklärung. “Wir verabschieden ihn physisch im Namen Tausender und Abertausender FARC-Guerrilleros und bolivarischer Milizionäre und der Millionen von Kolumbianern und Bürgern der Welt, die ihn trotz der widerlichen Medienkampagne gegen die FARC schätzen, bewundern und lieben.”

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Widersprüchliche Nachrichten!

Laut des kolumbianischen Verteidigungsminister Juan Manuel Santos starb der Chef der Guerilla las FARC nach Bombenangriffen.
Der Gründer und bisherige Chef der kolumbianischen FARC-Rebellen, Pedro Antonio Marín alias Manuel Marulanda Velez alias Tirofijo (”sicherer Schuss”), ist Angaben des kolumbianischen Verteidigungsministers zufolge tot.

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Heute unterzeichneten die Vertreter von zwölf südamerikanischen Staaten in Brasilia/Brasilien den Gründungsvertrag für UNASUR (Union der südamerikanischen Nationen). Diesem Bund gehören momentan Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Ecuador, Französisch-Guayana, Paraguay, Peru, Surinam, Uruguay und Venezuela an. Doch auch die restlichen Länder Lateinamerikas und der Karibik sind eingeladen ihm beizutreten.
Dieses Bündnis diene der politischen und wirtschaftlichen Stärkung Lateinamerikas, nach dem Beispiel der EU, und stabilisiere die demokratische Realität der Region sowie dem wirtschaftlichen Wachstum basierend auf Solidarität und sozialer Gerechtigkeit und Frieden (Lula Da Silva).
Der auch geplanten gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik stand Kolumbiens Präsident Alvaro Uribe jedoch zunächst kritisch gegenüber und hat dann auch am vergangenen Mittwoch erklärt Kolumbien wird diesem „Sicherheitsrat“ nicht beitreten!

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