Rio-Gruppe
Die sogenannte Rio-Gruppe ist ein 1986 gegründeter Konsultationsmechanismus von lateinamerikanischen Demokratien, an dem sich bisher 20 lateinamerikanische Staaten beteiligen.
Der Name kommt von dem Grenzfluß “Rio Grande” zwischen USA und Mexiko was soviel bedeuten will wie: alle Länder südlich des Rio Grande im Gegensatz zur OAS zu der auch USA und Kanada gehören.
Die Rio-Gruppe ist aus der Contadora-Gruppe (Kolumbien, Mexiko, Panama und Venezuela) sowie der Contadora-Unterstützungsgruppe (Argentinien, Brasilien, Peru und Uruguay) hervorgegangen, die sich um Frieden in Mittelamerika bemühten. Außer den Gründungsmitgliedern gehören heute auch Bolivien, Chile, Costa Rica, die Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Guyana, Honduras, Nicaragua und Paraguay der Rio-Gruppe an. 2007 wurden zudem Haiti und Guyana aufgenommen. Aus dem unregelmäßigen Konsultationsmechanismus ist ein regelmäßiger, enger politischer und wirtschaftlicher Prozeß geworden.
Seit dem Jahr 1987 gibt es auch regelmäßige Treffen von Vertretern der Rio-Gruppe mit der Europäischen Union auf Ministerebene; die Konsultation wurde 1990 mit dem Abkommen von Rom institutionalisiert.
Um nun all die verschiedenen Länder und ihre derzeitige geopolitische Lage besser verstehen zu können werde ich versuchen mehr oder weniger kurz umrissene Zusammenfassungen hier zusammenzustellen.
Aus aktuellem Anlaß Kolumbien:








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